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Fugenschneiden
Bei den Verformungen entstehen Spannungen, hervorgerufen durch Lasteinwirkungen, Eigengewicht des Betons und die Reibung des Untergrundes, die durch den Quer-schnitt des Boden nicht aufgenommen werden können.
Hierfür werden Schwindfugen als Sollbruchstellen mit Diamantsägen auf _bis_ der Bodenplattenstärken eingesägt. Das Fugenraster wird nach Angaben des Statikers geschnitten, in der Regel richtet man sich nach dem Stützenraster der Halle.
Der geeignete Zeitpunk richtet sich nach der Betonrezeptur, (Zement_ menge bzw. –art, Zusatzmittel, Stahlfasergehalt usw.)und den Witterungsverhältnissen (Wind, innen- bzw. –art, Zusatzmittel, Stahlfasergehalt, usw.)und den Witterungsverhältnissen (Wind, Innen- bzw. Außentemperatur, Sonneneinstrahlung usw.). Bei einer geschlossenen Halle sollten die Fugen 24 bis 48 Stunden nach der Betonage geschnitten werden.
Hierfür muss der Beton eine gewisse Festigkeit aufweisen. Zu frühes Scheiden kann zu einem Herausreißen der Faser und zu einem Ausfransen des Fugenschnittes führen. Zu spätes Schneiden kann zu Überstreiten der Zugfestigkeit und zu wilden Rissen des jungen Betons führen.
Fugenlose Felder bis zu einem Raster von 50 m x 50 m sind mit Stahlfasern und speziellen Betonrezepturen möglich.

Fugenverguss
Die gereinigte Fuge wird mit einer speziellen Silikonverfugmasse ausgegossen. Diese ist elastisch, beständig gegen Alterungs- und Witterungseinflüsse und eine Vielzahl von Chemikalien.

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